Unsere Aktiven vor Ort

Warum Städte und Gemeinden pleite sind
Warum Städte und Gemeinden pleite sind Konnexitätsprinzip – Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Aus Sicht der UWD ist die angespannte Finanzlage vieler Städte und Gemeinden eine Folge davon, dass Bund und Länder immer neue Aufgaben und gesetzliche Vorgaben beschließen, deren Umsetzung vor Ort zusätzliches Geld kostet. Ein Beispiel ist der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Dafür müssen Kommunen zusätzliche Betreuungsplätze schaffen, Personal bereitstellen, Räume ausbauen und die notwendige Verwaltung organisieren. Die damit verbundenen Kosten tragen die Kommunen. Diese Aufgaben erhöhen den Aufwand der Verwaltung. Es werden mehr Personal, Räume, technische Ausstattung und Verwaltungsleistungen benötigt. Gleichzeitig nimmt die Bürokratie weiter zu und verursacht zusätzliche Kosten. Für die Kommunen bedeutet das: Immer mehr Geld wird für Pflichtaufgaben benötigt, auf die sie selbst kaum Einfluss haben. Dieses Geld fehlt an anderer Stelle und schränkt den finanziellen Spielraum für eigene kommunale Entscheidungen ein. Besonders deutlich wird das bei den freiwilligen Leistungen. Schwimmbäder, Sport- und Kulturangebote oder andere Angebote für die Bürger geraten unter finanziellen Druck und müssen im schlimmsten Fall eingeschränkt oder gestrichen werden. Was auf Bundes- oder Landesebene beschlossen wird, wirkt sich unmittelbar vor Ort aus. Die Städte und Gemeinden müssen diese Entscheidungen umsetzen, bekommen dafür aber nicht die notwendigen finanziellen Mittel. Für die UWD ist deshalb klar: Wer den Kommunen neue Aufgaben überträgt, muss auch die vollständige und dauerhafte Finanzierung sicherstellen.

Kommunalpolitik – Politik vor Ort
Kommunalpolitik findet direkt vor unserer Haustür statt. Sie betrifft viele Fragen des täglichen Lebens: Straßen und Wege, Schulen und Kitas, Feuerwehr, Sport- und Kultureinrichtungen, Stadtentwicklung, Abwasser, Müllentsorgung und vieles mehr. Selbstverwaltung bedeutet Verantwortung vor Ort Gemeinden und Städte haben das Recht, ihre eigenen Angelegenheiten im Rahmen der Gesetze selbst zu gestalten. Das nennt man kommunale Selbstverwaltung. Die Bürgerinnen und Bürger wählen dafür ihre Vertreter. Gemeindevertreter und Ratsherren beraten in Ausschüssen und Sitzungen über die Entwicklung ihrer Kommune und treffen gemeinsam Entscheidungen – zum Beispiel über den Haushalt, Bauvorhaben, Einrichtungen oder Gebühren. Ehrenamt mit Verantwortung Kommunalpolitik ist in vielen Gemeinden vor allem Ehrenamt. Gemeindevertreter und Ratsherren gehen ihrem Beruf und ihrem privaten Leben nach und übernehmen zusätzlich Verantwortung für ihre Gemeinde. Das bedeutet Zeit für Sitzungen, Beratung, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und die Vorbereitung auf Entscheidungen. Politik und Verwaltung Politik und Verwaltung haben unterschiedliche Aufgaben. Die gewählten Vertreter treffen die politischen Entscheidungen. Die Verwaltung bereitet Entscheidungen vor, setzt Beschlüsse um und erledigt die laufenden Verwaltungsaufgaben. Vereinfacht gesagt: Die Politik entscheidet – die Verwaltung setzt um.

Politische Kommunikation im Wandel
Die politische Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die Homepage bleibt eine wichtige zentrale Plattform für ausführliche und dauerhafte Informationen. Hier können politische Akteure und Organisationen sowie deren Ziele und Programme, politische Positionen, Berichte, Termine und weitere Informationen gebündelt werden. Daneben gewinnen soziale Medien wie Facebook und Instagram zunehmend an Bedeutung und können eine große Reichweite erzielen. KI kann dabei unauffällig als Unterstützung bei Texten, Rechtschreibung und Satzzeichen eingesetzt werden. Zeitungen und andere Medien bleiben ein wichtiger Bestandteil politischer Kommunikation. Durch journalistische Berichterstattung und Einordnung erreichen sie Menschen, die soziale Medien nicht oder nur wenig nutzen. Gerade regionale Zeitungen haben für die politische Information vor Ort weiterhin eine wichtige Bedeutung. Im Wahlkampf ergänzen Flyer und Wahlplakate die digitale Kommunikation. Sie sorgen für Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Die UWD steht seit vier Jahrzehnten für den direkten Austausch mit den Bürgern. Ihre Mitglieder sind vor Ort präsent und tragen dazu bei, dass die Bürger unseres Kreises über die Arbeit und die politischen Themen der UWD informiert bleiben.

Kommunen am Limit –22.6.2026.
Kommunen am Limit – Dithmarschen setzt ein Zeichen Im Rahmen des Aktionstages „Kommunen am Limit“ traf sich heute die Dithmarscher Kommunalpolitik im Kreissitzungssaal. Zahlreiche Amtsvorsteher, Bürgermeister, Gemeindevertreter, Ratsherren und Kreistagsabgeordnete waren vertreten. Mit der Aktion machen Städte, Gemeinden und Kreise auf ihre zunehmend schwierige finanzielle Lage aufmerksam. Wenn für die kommunale Daseinsvorsorge – von Schulen und Straßen bis hin zu sozialen Angeboten – das Geld fehlt, leidet nicht nur die Handlungsfähigkeit der Kommunen. Dann geht auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik verloren. Auch die UWD war vor Ort. Der Aktionstag zeigte deutlich: Die Dithmarscher Kommunalpolitik steht gemeinsam für starke und handlungsfähige Kommunen ein

Gemeinsame Erklärung der demokratischen Parteien Dithmarschen
Demokratie braucht keine Verschwörungsideologien – Klare Kante gegen Provokation Wir, die demokratischen Parteien In Dithmarschen, verurteilen die für den 20. und 21. April angekündigten Veranstaltungen mit Ken Jebsen in Nordhastedt aufs Schärfste. Es ist kein Zufall, sondern ein gezielter Affront, dass ein Akteur, der systematisch Desinformation verbreitet, ausgerechnet an diesem historisch belasteten Datum eine Bühne im Kreis Dithmarschen erhält. Wer Verschwörungsideologen eine Plattform bietet, macht sich zum Steigbügelhalter für die Spaltung unserer Gesellschaft. Wir akzeptieren nicht, dass Nordhastedt und unser gesamter Kreis als Projektionsfläche für demokratiefeindliche Narrative missbraucht werden. Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen in Nordhastedt, die seit Jahren unter der Instrumentalisierung ihres Dorfes durch die rechte Szene leiden. Dithmarschen ist weltoffen und lässt sich nicht als Kulisse für Desinformation missbrauchen, daher unterstützen wir jede Form des besonnenen, kreativen und friedlichen Protests aus der Mitte der Gesellschaft. Unser Ziel ist es nicht, den Akteuren vor Ort durch laute Konfrontation die ersehnte Aufmerksamkeit und Opferrolle zu bieten. Vielmehr rufen wir dazu auf, den demokratischen Zusammenhalt im Alltag zu stärken. Wahre Demokratie findet in der sachlichen Debatte statt, nicht in der Verbreitung von Verschwörungsmythen.
Unsere Ziele für Dithmarschen
Bildungsgerecht
Unser Kreis investiert in die Zukunft unserer Kinder. Mit modernen Kindergärten und Schulen schaffen wir eine Bildungsgerechtigkeit, die allen Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Jetzt ist es an der Zeit, die soziale Infrastruktur zu verbessern!
Klimaneutral
Wir setzen uns für eine nachhaltige Zukunft unseres Kreis ein. Mit Fahrrädern, E-Autos, Solarenergie, Wärmepumpen und Fernwärme setzen wir auf eine klimaneutrale Mobilität und Energieversorgung. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unseres Kreis gestalten!
Zukunftsfähig
Wir wollen einen Kreis, der langfristig stark und zukunftsfähig ist. Deshalb setzen wir auf eine kluge Ansiedlung von nachhaltigen und innovativen Unternehmen, die langlebige Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft unseres Kreis dauerhaft stärken.
Lebenswert
Unser Ziel ist ein lebenswertes Dithmarschen, in dem sich alle Dithmarscherinnen und Dithmarscher wertgeschätzt und zuhause fühlen, attraktive Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten finden und gerne ihre Freizeit verbringen.
Der Kreis Dithmarschen liegt im Westen von Schleswig-Holstein zwischen Steinburg und Nordfriesland. Das Kreisgebiet bildet eine künstliche Insel begrenzt durch Nordsee, Eider, Nord-Ostsee-Kanal und Elbe. Das Gebiet ist weitgehend identisch mit der historischen Region Dithmarschen, die im Mittelalter zeitweise eine quasi-unabhängige Bauerrepublik war. Der Kreis Dithmarschen ist Teil der Metropolregion Hamburg. In der Vergangenheit wurde Dithmarschen vor allen von der Landwirtschaft und dem Kohlanbau geprägt, in den letzten 100 Jahren kamen Erdölförderung, Fremdenverkehr und Windenergieanlagen hinzu. Am Elbehafen Brunsbüttel befindet sich ein bedeutendes Industriegebiet.




