Unabhängige Wählergemeinschaft Dithmarschen seit 1986 im Kreistag.
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Unabhängigen Wähler-gemeinschaft Dithmarschen

 

wir sprechen Frauen und Männer an...

 

Ihre Meinung zählt

12.06.2017 um 18:15 im Kreishaus Stettiner Straße 30 in 25746 Heide Raum 028

Aktuell 2017

 

  • Standpunkt der UWD-Fraktion zum Regionalplan „Windenergie“ (Bernd Meier)
  • Michael Potthast (UWD) fordert Sitz im AÖZA Aufsichtsrat
  • UWD setzt kostenlosen KITA-PLATZ für das dritte Kind durch (Michael Potthast)
  • UWD spricht sich für die RKSiSH Fusion mit Segeberg aus (Michael Potthast)
  • Gute  Radwege sind das Rückrad des Tourismus findet die UWD (Thorsten Hübner)
  • Thorsten Hübner fordert besseren Internet-Auftritt für den Dithmarschen Tourismus
  • Windkraftanlagen dürfen Gesellschaft nicht spalten (Thorsten Hübner)
  • Platz im AÖZA Aufsichtsrat erleichtert die Zusammenarbeit (Michael Potthast)
  • UWD bekommt 2. Geschwisterkind Kitabeitragsfrei (Michael Potthast)
  • Kommunalpolitiker besuchen Steinzeitpark
  • Schwierige Zusamenarbeit (Dietmar Böcker)
  • Weitere Fahrer gesucht (Thorsten Hübner)
  • Neufelderkoog übernimmt die Kosten (Johannes Voigt)

 

Wir sagen "ja"...

…zum Erhalt der Schulen im ländlichen Raum

 

Die Koalition der Landesregierung Schleswig-Holsteins vertritt laut ihres eigenen Koalitionsvertrages folgende Auffassung:

 

„Gute Bildung von Anfang an ist die Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit und soziale Stabilität. Nur durch
Bildung erreichen wir, dass unsere Kinder gleiche Chancen im Leben haben, egal wo und von wem sie geboren werden. Und durch Bildung ermöglichen wir, dass sie als Erwachsene ein auskömmliches, selbstbestimmtes Leben führen können.                                                        

 

Bildung ist auch das Fundament für unsere Gesellschaft und die Zukunft der Unternehmen im Land.

 

Unser Ziel ist Bildungsgerechtigkeit.
Wir wollen jedem Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft einen qualifizierten Schulabschluss ermöglichen und Jugendlichen den Weg zu einem Berufs- oder Hochschulabschluss ebnen. Dafür halten wir ein längeres gemeinsames Lernen, wie es an Grund- und Gemeinschaftsschulen möglich ist, für einen guten Weg.“ 
Zitat aus dem aktuellen Koalitionsvertrag (Zeilen 556-564).

 

Soweit die Theorie, aber besser gesagt: Gut gedacht nur wieder einmal zu kurz gesprungen!

 

Was passiert nun tatsächlich???

 

Der Dithmarscher Sozialatlas 2011 weist erschreckende Zahlen in den Bereichen Kinderarmut, Bildungsniveau von Schulabgängern und Schulabbrechern aus. Auch auf Grund der besonderen Struktur (überwiegend landwirtschaftliche Nutzflächen) und der geringen Bevölkerungsdichte ist Dithmarschen nicht mit anderen Kreisen zu vergleichen. Die Infrastruktur in den Dörfern ist ebenfalls ungleich gegenüber dem Angebot, das Städte bieten können.                                                                                                              

 

Fazit: Der Bildungserfolg und das Freizeitangebot ist in der Fläche unterdurchschnittlich!

 

 

Kernaussagen und Argumente für den Erhalt der Schulen im ländlichen Raum:

 

  • Die Mindestgrößenverordnung verlangt Zusammenlegungen, hier ist Flexibilität erforderlich. Stichworte wie jahrgangsübergreifender Unterricht, Pädagogische Assistenzkräfte gehören hier technisch umgesetzt.
  • Koppelung kleinere Dorfschulen an größere Schuleinheiten, aber nur wenn kein Konzept zum Fortbestand, unter verbindlicher Einbeziehung des Schulträgers, der Lehrer und Eltern, vorgelegt werden kann. Belastungen beiderseits müssen organisiert und gemeinschaftlich getragen werden.
  • Schließung der Außenstellen alleine durch den Schulleiter, wenn Mindestzahlen unterschritten werden, kann keine Lösung sein. Die Kompetenz derSchulleitung, allein zu entscheiden, an welchem Standort eingeschult wird, gleicht de facto dem Recht, die Standortschließung durchzuführen.
  • Es ist nicht hinnehmbar, dass „kleine“ Schulen in Gremien kaum eine Lobby haben. Gestaltungs- und Einspruchsmöglichkeiten müssen für alle Standorte eines Schulverbandes gleichermaßen gelten.
  • Heimatbindung (Geborgenheit im Ort ohne große Freizeitverluste durch Fahrtzeiten) im Hinblick auf den demografischen Wandel geht schleichend verloren. Siehe auch: Thematisierung …. mehr Würde und Selbstbestimmung im Alter.
  • Das Dorfleben verliert seinen Rückhalt. Soziale Kontakte unter Kindern und Familien werden eingeschränkt. Dorfgemeinschaften, Sportvereine, Feuerwehren und das dörfliche Vereinsleben verlieren ihre Struktur. Die hohe Bereitschaft Zusatzangebote anzubieten und zu fördern tendiert gleich gegen Null.
  • Management der sozialen Kontakte wird viel schwieriger, Fahrtzeiten (zur Schule, zu Freunden oder Vereinen) und der Stressfaktor innerhalb der Familien nehmen zu.
  • ÖPNV kann die Mehrbelastung durch die Schulschließungen nicht ausgleichen.

 

 

Die UWD steht für eine offene und ergebnisorientierte Gestaltung unter allen Verantwortlichen aus Politik, Schulamt, Verbänden, Lehrern und Elternbeiräten. Kontroversen müssen durch zusammengetragene Fakten Schritt für
Schritt gelöst werden. Verbesserungs- und Lösungsvorschläge müssen ausgetauscht und zum Wohle unserer Kinder in konkrete Planungen umgesetzt werden.  Bildung in unserem Land darf nicht zum Spielball verschiedenster Parteilobbyisten werden bzw. in der Hand einzelner verkümmern.        

 

Der Grundschulstandort Schafstedt bleibt zunächst erhalten. Die Schließung kleinerer Schulen darf nicht das Ergebnis langer Beobachtungen ohne Taten sein, an deren Ende nur noch weitere Schulschließungen ohne Alternativlösungen zustande kommen können.    

                                                                                                              

Jetzt handeln, Verantwortung übernehmen, Taten einfordern und zwar zum Wohle unserer Kinder, für einen attraktiven Bildungsstandort Dithmarschen!

 

 

 

 



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