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  • Weitere Fahrer gesucht (Thorsten Hübner)
  • Neufelderkoog übernimmt die Kosten (Johannes Voigt)

 

ARCHIV  2016

 

Themen auf dieser Seite

 

  • UWD Mitglieder blicken zurück
  • Offenhaltung der Gieselau-Schleuse bleibt das Ziel...
  • „Besser Busfahren in Dithmarschen“
  • Renate Wohlert (UWD) erhält Ehrennadel des Landes Schleswig- Holstein
  • Fortschritt beim Thema Bürgerbus Presseerwähnung
  • Neue Geschwisterermäßigung
  • Entwicklung Gieselau-Schleuse Presseerwähnung
  • UWD fordert die Umsetzung der Wind-Wärmenutzung
  • Unabhängige Wählergeminschaft Dithmarschen (UWD) auf Facebook
  • UWD geht in den Dialog mit Lundener Eltern

UWD MITGLIEDER BLICKEN ZURÜCK

Mitte Dezember trafen sich die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Dithmarschen (UWD) in der Kreisstadt. Nach den protokolarischen Formalitäten wie die Wahl von Gabi Wunsch zur Kassenprüferin und der Entlastung des Vorstandes gab es einen politischen Jahresrückblick des Vorsitzenden Thorsten Hübner. Die Erfolge und die offenen Baustellen wurden in chronologischer Reihenfolge aufgezählt. Darunter die Probleme um die Beförderungskosten schulpflichtiger Kinder Lundener Eltern nach Tönning, die leider nicht gelöst wurden. Ebenso wie die Forderung nach der Nutzung der Umsetzung der Wind-Wärmenutzung, die viel Beachtung fand aber noch nicht umgesetzt wurden.

Die Fortschritte beim Thema Bürgerbus sind dagegen sehr erfreulich, weil damit die Basis zur Inbetriebnahme dieser zum ÖPNV gehörenden Fahrzeuge für Meldorf, Buchholz und hoffentlich auch für Albersdorf gelegt wurden.
Bei der UWD ist es so wie überall, alles muss vom Ehrenamt getragen werden, daher ist die durch das Land Schleswig-Holstein verliehene Ehrennadel an Renate Wohlert (1. Stellv. Vorsitzende) ein hocherfreuliches Ereignis im ablaufenen Jahr gewesen. Kritik gibt es für die Situation der Eltern in Bezug auf die ständigen steigenden Kita-Beiträgen, für die der UWD Fraktionsvorsitzende Michael Potthast keine schnellen Lösungen versprechen kann. „ Es helfen keine schönen Worte des Dithmarscher Kreistages“ da liegt der Ball einfach in Kiel so Potthast. Es gibt Parteien, die die Kita Beitragsfrei stellen wollen darunter die FREIEN WÄHLER aus Schleswig-Holstein. In Zusammenhang mit dem Thema Soziales gibt es Erfolge mehr Frauen für die Arbeit bei der UWD zu begeistern. Zum Spatenstich beim BBZ hat die UWD einen überzeugenen Beitrag geleistet. Der Kampf um eine gerechte Verteilung der Belastungen durch die Windkraft und um die Offenhaltung der Gieselau-Schleuse sind große Themen, die die UWD mit in das neue Jahr nehmen wird. Die Fraktion der UWD hat ein weiteres arbeitsreiches Jahr vor sich und sieht sich aber gut vorbereitet.

Bildbeschreibung:
V.L.n.R. Thorsten Hübner, Henning Beeck, Renate Wohlert u. Johannes Voigt erörtern die Ziele der UWD für 2017.

Bericht zur Mitgliederversammlung am 12.12.2016
Mitglieder Versammlung der UWD 2016.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

Offenhaltung der Gieselau-Schleuse bleibt das Ziel...

Thorsten Hübner (UWD) übt Kritik auf Dezember Sitzung des Kreistages.


Fraktionen verabschieden Resolution zum Wassertourismuskonzept des Bundes

Vor knapp sechs Monaten hatte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Konzept vorgelegt, mit dem die wassertouristische Infrastruktur an Bundesstraßen personell und finanziell neu geordnet werden soll. Davon ist Dithmarschen betroffen, denn Eider und Gieselau-Kanal samt Schleuse gehören dem Bund.

Die touristische Bedeutung wird im Berliner Papier als gering bis mittelmäßig eingeschätzt. Das zieht finanzielle Konsequenzen nach sich. Die zur Verfügung stehenden Mittel sollen primär jenen Flüssen, Kanälen und Schleusen zugute kommen, die für den Gütertransport gebraucht werden. Für die Gieselau-Schleuse wäre kaum noch Geld aus Berlin zu erwarten, weil sie als gering bedeutend eingestuft ist, die Eider als mittelmäßig bedeutend.

Dabei ist die Gieselau-Schleuse schon jetzt ein Sorgenkind. „Das Wasser- und Schifffahrtsamt sagt, dass die Schleuse eigentlich geschlossen werden müsste“.. Auch der Kanal weise erhebliche Mängel auf.

Große Überzeugungsarbeit für die Resolution musste der Antragssteller nicht leisten, alle Fraktionen stimmten dem Papier zu. Darin heißt es, dass der Kreistag das Wassertourismuskonzept ablehnt. „Bei einer Umsetzung des Konzepts droht eine Entwidmung der Bundeswasserstraßen Eider und Gieselau-Kanal. Zumindest ist jedoch zu befürchten, dass aufgrund der geringen Bedeutung, die das Konzept den beiden Wasserstraßen beimisst, keine ausreichenden Bundesmittel für die notwendigen Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden“, heißt es darin weiter.

Bei einer Entwidmung ist es für den Bund möglich, die für ihn uninteressanten Wasserstraßen an Land oder Kreis zu übertragen. Beim genauen Hinsehen erweist sich das aber als große Last. Denn wer die Verantwortung übernimmt, muss auch für die Kosten aufkommen. Für Thorsten Hübner (UWD) ein Unding. „Es gehört eine Portion Forschheit dazu, die Wasserstraßen über Jahre verkommen zu lassen und sie dann mit hauptstädtischer Arroganz zur Übernahme anbieten zu wollen.“


In der Resolution wird die Landesregierung aufgefordert, einer Entwidmung von Eider und Gieselau-Kanal nicht zuzustimmen und „bei den Verantwortlichen in Bundesregierung und Bundestag nachdrücklich darauf zu drängen, dass die Bundeswasserstraßen Eider und Gieselau-Kanal durch regelmäßige und bedarfsgerechte Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen dauerhaft und nachhaltig in dem bisherigen Umfang durch Sportboote und die touristische Schifffahrt genutzt werden können.“

 

Quelle: DLZ im Dezember 2016 (Gekürzt um persönliche Daten)

„Besser Busfahren in Dithmarschen“

Die UWD leitet unter dem Vorsitz von Thorsten Hübner den Wirtschafts- und Planungsausschuß WPA, mit Hilfe der Mitglieder dieses Auschusses kam zu dieser Entscheidung : "Kreis investiert pro Jahr 380 000 Euro in die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs"

 

Linienwege wurden vereinheitlicht, die Fahrpläne verdichtet und zu einem transparenten Taktfahrplan zusammengefügt:


„Besser Busfahren in Dithmarschen“ nennt der Kreis seine Qualitätsoffensive, die am Sonntag gestartet ist und mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto in den Bus bewegen soll.


Zusätzliche 380 000 Euro pro Jahr will der Kreis in die weitere Umsetzung des so genannten dritten regionalen Nahverkehrsplanes investieren. Das erklärte Ziel: „Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf der Straße deutlich verbessern, vor allem im südlichen Dithmarschen“, kündigt Kreispressesprecher Björn Jörgensen an. Das Engagement sei bereits seit dem Fahrplanwechsel am zurückliegenden Sonntag sichtbar: So wurde der Ausbau der wichtigsten Buslinien auf den Hauptachsen umgesetzt. Dazu wurden die Linien 2581 (Hemmingstedt-Lohe-Heide), 2582 (Heide-Meldorf), 2583 (Meldorf-Marne) sowie 2584 (Marne-Brunsbüttel) konsequent aufeinander abgestimmt.


Damit wird nun eine durchgehende Verbindung von Heide nach Brunsbüttel und weiter nach Itzehoe angeboten. „Mit komfortablen Umsteigezeiten von unter zehn Minuten in Meldorf, Marne und Brunsbüttel“, so die Deutsche Bahn, deren Tochter DB Regio Nord die Busse unter der Marke Dithmarschenbus im Auftrag des Kreises auf die Linien schickt.


Eine weitere Neuheit: Jetzt zählen passende Übergänge von weniger als zehn Minuten zwischen Bussen und Bahnen in die Züge nach Hamburg und Westerland, Büsum und Neumünster zum Angebot. Sogar der Sprung über die Elbe ist möglich, denn die neue Schnellbuslinie 6600 (Itzehoe-Brunsbüttel), die vom Land mit voraussichtlich 300 000 Euro finanziert wird und in das neue Konzept integriert ist, bietet alle zwei Stunden ein Umsteigen in die Fähre Brunsbüttel-Cuxhaven.


Grundsätzlich solle der ÖPNV in Dithmarschen eine deutlich verbesserte Alternative zum Auto sein. Das wollen die Anbieter damit erreichen, dass es von Montag bis Sonnabendmittag einen leicht zu behaltenden Stundentakt gibt. Am Sonnabendnachmittag sowie sonn- und feiertags wird ein Zwei-Stunden-Takt angeboten. Montag bis Sonnabend starten die ersten Busse bereits zwischen 5 und 7 Uhr, sonntags zwischen 8 und 10 Uhr. Zurück kommen die Fahrgäste an allen Tagen bis mindestens 22 Uhr, teilweise sogar bis 0.30 Uhr.


Da bei der Bahn die Fahrt der Linie RB 62 ab Husum um 6.59 Uhr nach Itzehoe mit dem vor allem für Schüler wichtigen Halt in St. Michaelisdonn entfällt, wurde auf Initiative der für den Bahnverkehr verantwortlichen Nah.sh als Ersatz eine zusätzliche, durchgehende Busverbindung eingerichtet: Dabei handelt es sich um die Linie 2582, die um 7.03 Uhr am Heider Bahnhof abfährt und über den Meldorfer Zob (Abfahrt dort um 7.30 Uhr) weiter als Linie 2507 nach St. Michaelisdonn fährt. Der Bus trifft planmäßig an der dortigen Schule um 7.54 Uhr ein.


Landrat Dr. Jörn Klimant kündigt für die Zukunft weitere Verbesserungen des Angebotes an: „Dem ersten offensiven Entwicklungsschritt werden weitere folgen, um den ÖPNV in Dithmarschen für die Bevölkerung sowie für die Urlaubs- und Tagesgäste attraktiver zu machen.“

 

Quelle: DLZ im Dezember 2016

Renate Wohlert (UWD) erhält Ehrennadel des Landes Schleswig- Holstein

Juni 2016

Fortschritt beim Thema Bürgerbus

UWD Vorsitzender Thorsten Hübner, der auch Vorsitzender des Wirtschafts und Planungsauschuss des Kreises Dithmarschen ist wird für die Unterstützung der Politik in der DLZ erwähnt.

Quelle DLZ 02/2016
Bürgerbusverein starklar
UWD Vorsitzender Thorsten Hübner, der auch Vorsitzender des Wirtschafts und Planungsauschuss des Kreises Dithmarschen ist wird für die Unterstützung der Politik in der DLZ erwähnt.

Quelle: DLZ 02/2016
BUERGERBUS2016.pdf
PDF-Dokument [712.5 KB]

Neue Geschwisterermässigung

Eltern aus Dithmarschen, die künftig zwei Kinder in einer Kindertagesstätte betreuen lassen, erhalten ab dem 1. August weniger Zuschüsse vom Kreis. Das hat der Kreistag am Donnerstagabend mit knapper Mehrheit entschieden.

Von 42 anwesenden Abgeordneten stimmte die CDU-Fraktion (21 Stimmen) komplett und von der UWD lediglich Michael Potthast für die Absenkung der Ermäßigung.

Ab dem 1. August gilt: Das erste Geschwisterkind bekommt eine Ermäßigung von 40 Prozent gewährt (bislang 50 Prozent). Für das zweite Geschwisterkind gibt es eine Förderung von 60 Prozent. Im Bereich der Tagespflege gilt seit 2009 eine 10-Prozent-Ermäßigung. Diese wird ab dem 1. August auf die Beträge für Kindertagesstätten angeglichen.

Vor der Kreistagssitzung nutzten etwa 20 Eltern und Kinder die Gelegenheit, gegen die Entscheidung zu protestieren.

 

Quelle: DLZ im Frühjahr 2016

 

Kommentar von Michael Potthast (Mitglied Haupt- und Finanzausschuss)

 

Um die Geschwisterermäßigung zukunftsfähig zu machen war die Veränderung von 50% auf 40% nötig. Was im ersten Moment aussieht wie eine Kürzung, stellt sich bei Betrachtung aller Faktoren anders da. So wurden im Gegenzug die Ermäßigung für Geschwisterkinder bei Tagesmuttern von nur 10% ebenfalls auf 40% angehoben. Damit ist es für alle Eltern möglich sich zwischen Tagesmutter und Kita frei und in jeder Kombination zu entscheiden.

Der Kreis gibt in Folge dieser Entscheidung mehr Geld (in €) zur Finanzierung der Ermäßigung und nicht weinger in den nächsten Jahren aus. (Denn diese Kosten werden nicht auf andere Eltern verteilt sondern vom Kreis überwiesen)  

 

Dithmarschen hat im Vergleich zu allen anderern Kreisen in Schleswig-Holstein mit die höchste Ermäßigung, in den meisten Kreisen wurde diese Ermäßigung auf Null gestrichen.  Ich kann verstehen das viele Eltern nur die 10% Senkung sehen die Ihnen verloren gehen, aber ich hoffe das unter Berücksichtigung aller aufgeführten Faktoren nun zu erkennen ist warum sich eine Prozentzahl ändert während ein € Wert steigt und die Verteilung nun auf alle Geschwister erfolgt egal ob Kita oder Tagespflege. Soziale Gerechtigkeit bei knappen Kassen.

 

Im Vergleich zu Hamburg ist Schleswig-Holstein für Kita-Eltern allerdings ein Kostendisaster, in Hamburg sind 4 Stunden Grundbetreuung frei. Diese Forderung hat die UWD für unsere Dithmarscher Eltern auch, dieser Ball liegt allerdingds in Kiel...

 

 

Entwicklung Giselau Schleuse

Thorsten Hübner (UWD) Vorsitzender des Wirtschafts und Planungsausschusses wird in der örtlichen Presse (DLZ) erwähnt zum Thema Gieselau-Schleuse.

Gieselauschleuse Bericht 01
Thorsten Hübner (UWD) Vorsitzender des Wirtschafts und Planungsausschusses wird in der örtlichen Presse erwähnt zum Thema Gieselau-Schleuse.
Quelle DLZ 02/2016
SCHLEUSE.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]
Gieselauschleuse Bericht 02
Thorsten Hübner (UWD) Vorsitzender des Wirtschafts und Planungsausschusses wird in der örtlichen Presse erwähnt zum Thema Gieselau-Schleuse.
Quelle DLZ 02/2016
SCHLEUSE2016.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]

UWD Fordert Umsetzung der Wind-Wärmenutzung

Leserbrief von Bernd Meier. UWD Mitglied im Umwelt und Agrar Ausschuss

Bernd Meier (UWD)

Die Windkraftanlagen drehen sich nicht und trotzdem wir damit Geld verdient!! Das wollte und will noch immer der Gesetzgeber und die Politik, auch die Grünen. Das Herr Habeck jetzt schon merkt, dass diese nicht produzierte elektrische Energie dem Stromkunden teuer zu stehen kommt, ist erstaunlich, zumal eine Nutzung des Stromes durch Wind-Wärmenutzung in Dithmarschen in den Ausschüssen (Wirtschaftsausschuss und Agra- und Umweltausschuss) des Kreises schon seit 2013 immer wieder auf der Tagesordnung steht. Es wurden sogar schon Landes- und Bundespolitikerpolitiker darauf angesprochen, das es unumgänglich ist eine Wind-Wärmenutzung (Speicherung der überschüssigen elektrischen Energie in Wärmeenergie) bei den ortsnahen Verbrauchern zu annehmbaren Preise zur Verfügung zu stellen. Hier wird von Seiten der großen Politik aber immer noch Lobbyarbeit (die Versorger müssen mitspielen) geleistet und gebremst. Also Herr Habeck, nicht nur in der Presse agieren sondern den Kreis unterstützen, damit eine Umsetzung der Wind-Wärmenutzung zu Erfolg wird.

 

9.1.2016

 

 

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UWD geht in den Dialog mit den Lundener Eltern

Eltern-Demo vor dem Kreishaus

Die Eltern, die hier ihr Recht (moralisch zu 100%, juristisch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit) fordern, haben die volle Unterstützung der UWD verdient. Sie sind benachteiligt durch eine verfehlte Schulpolitik. Eine sinnvolle schulische Anbindung der Lundener Schüler nach Hennstedt gibt es nicht. Auch sollte man Eltern nicht drängen, für ihre Kinder auf die freie Schulwahl verzichten zu müssen. Die gewachsenen Strukturen müssen Berücksichtigung finden und das heißt konkret, dass Lundener sich nach Friedrichstadt (in diesem Fall sind es Leher und St. Annener) und nach Tönning (Lunderner, Hemmer, Carolinen- Kooger) orientieren. Darüberhinaus hat die Hennstedter Gemeinschaftsschule ohnehin einen schweren Stand, da sie aus ihrem eigenen "natürlichen" Einzugsgebiet viel zu wenige und zukünftig immer weniger Schüler rekrutiert. Die Zahlen gehen rapide in den Keller.
Wie es weiter geht, das entscheidet das Schulamt.

 

Bemerkt werden darf, dass diese Situation von ortansässigen Lehren schon vor drei Jahren haargenau so prognostiziert wurde. Es wurde in der Diskussion um den Schulentwicklungsplan von Marco Schreiber (UWD) darauf hingewiesen, dass Schüler der Lundener Gemeinschaftsschule sechs andere Gemeinschaftsschulen haben, auf die sie sich verteilen, wenn der Standort schließt. Und die Gründe dafür sind keine Vorurteile oder Vorbehalte gegen Hennstedt, sondern rein praktischer Natur. Oben drauf kommt, das die Hennstedter Schule massive interne Probleme hat. Ein Indiz dafür ist die enorm hohe Zahl der Versetzungsanträge dort tätiger Lehrkräfte.  

 

Der Kreis Dithmarschen hat das Interesse Dithmarscher Schüler innerhalb des Kreises zu beschulen. Die Schulen für die betroffenen Kinder werden z.B. in Hennstedt (Dith.) bereitgestellt, ebenso die Schüler-Beförderung mit dem ÖPNV. An der Finanzierung durch den Kreis Dithmarschen des von Nordfriesland organisierten Abholbus nach Tönning (Einige nennen diesen Bus auch einen Abwerbebus) besteht kein Interesse. Aus der Sicht der Eltern gibt es diese sinnvolle ÖPNV-Anbindung der Lundener Schüler, weder nach Tönning (NF) noch nach Hennstedt (Dith.) heute gar nicht. Daher ist der Nordfriesische Abholbus über die Eider notwendig.

 

Die Eltern müssen zuerst einmal zu Wort kommen mit ihren Vorschlägen zur vom Kreis Dithmarschen bezahlten Schülerbeförderung und dann zu ihrem Recht auf freie Wahl der Schule.

 

Die Fahrtkosten bis Klasse 10 zu den Gymnasien im Heide und in Husum werden gezahlt, obwohl es in Heide ein Kreis-Gymnasium gibt. Die Schule Tönning mit der Außenstelle Friedrichstadt bietet als einzige Allgemeinbildende Schule in 50km Umkreis ein G9 Abitur an. Demnach besuchen die Kinder der betroffenen Eltern tatsächlich eine Schule, die zum Abitur führt. Wenn den Eltern also die Fahrtkosten nicht erstattet werden, entscheidet behördliche Willkür darüber, wer unterstützt wird und wer nicht. 

 

Die UWD hat Herrn Dirk Richter als Vertreter der betroffenen Eltern zur UWD Fraktionssitzung am 11.1.2016 um 18:15 Uhr nach Heide eingeladen.

 

11. Januar 2016

 

UWD bezieht Position
Freie_Schulwahl_Befoederungskosten_2016.[...]
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